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09.04.2022 Gommern/Karith - SV Theeßen 85 3:2 (2:2)

 Am 21. Spieltag empfing die Spg. Gommern/Karith den SV Theeßen 85. Nach dem wichtigen Auswärtssieg gegen Gehrden wollten die Müller/Maletzki-Schützlinge nachlegen, um den Tabellendritten weiterhin auf Distanz zu halten. Im Gegensatz zur Vorwoche rotierten sich Jeremy Böhlke und der lang zurück ersehnte Jamie Strelow in die Mannschaft. Während Böhlke in die Startformation rutschte, reichte es für Strelow nach einen halben Jahr Fussballabstinenz noch nicht, um gleich von Beginn an zu starten. Gommern/Karith nahm sich für das Spiel viel vor, tat sich aber von Beginn an schwer. Konnte man zwar mit mehr Spielanteilen den Ball behaupten, so fand jedoch der letzte Pass so gut wie nie den Mitspieler, sodass Theeßen den Gegner mit wenig Aufwand vom Tor weghalten konnte.

In der 17. Spielminute fasste sich Arjen Maletzki ans Herz und sorgte aus dem Nichts mit einer schönen Einzelaktion über rechts für das 1:0 und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen. Diese Führung sollte Selbstvertrauen geben und Ruhe ins Spiel bringen. Zumindest erhoffte sich das Trainerteam es so.

Es kam aber anders. Theeßen wurde jetzt mutiger und agierte zielstrebiger. Mit einem Doppelpack in der 21. und 23. Minute nutzte Theeßen die Tiefschlafphase seitens Gommern/Karith aus und bestrafte die katastrophale Abwehrarbeit binnen 2. Minuten.

Das Trainergespann reagierte sofort und brachte mit Luis Sikora frischen Wind in den Angriff. Nur 3. Minuten nach seiner Einwechslung war Sikora zur Stelle und behauptete stark den Ball, welchen er aus 5 Metern Torentfernung, aus der Drehung unter die Latte nagelte und so in der 27. Minute den schmeichelhaften Ausgleich schoss.

Etwas glücklich ging es beim Stand von 2:2 in die Kabine. Dort raufte man sich nochmal zusammen und fand deutliche Worte in Richtung der unterirdischen Spielweise.

Zur zweiten Hälfte kamen mit Maddox-Taylor Budtke und Fabian Sikora zwei frische Abwehrkräfte, die für mehr Stabilität sorgen sollten und es im Laufe der Partie auch taten. Mit Rückenwind ging es ins Spiel und Gommern/Karith suchte jetzt vermehrt den Torabschluss, welcher aber von einem guten Gästekeeper immer wieder vereitelt wurde. Gommern/Karith drängte deutlich mehr als noch in der ersten Halbzeit aufs Tor, belohnte sich aber nicht. Theeßen lauerte auf Konter und konnte Diese ein ums andere Mal gut setzen,  scheiterte aber ebenfalls an einer jetzt stabileren Abwehr um Abwehrchef Lukas Weigl.

Tyler Strelow sorgte dann in der 47. Minute mit einem fulminanten Distanzschuss für die überfällige 3:2 Führung im Pöthener Park. Nur 2. Minuten später feierte dann Jamie Strelow sein Comeback im Team und ersetzte den angeschlagenen Sopart auf der rechten Außenbahn. Seine Aufgaben hießen aber Defensivarbeit zu leisten und weniger nach vorne zu spielen, da die Trainer eine Schlussoffensive der Gäste erwarteten. Diese ließ auch nicht lange auf sich warten.

Theeßen öffnete jetzt hinten und schob das Spiel etwas weiter vor. Gommern/Karith wirkte angeschlagen und ein konstruktives Aufbauspiel fand jetzt nicht mehr statt.

Die letzten beiden Aktionen des Spiels hatte der bis dahin beste Ehlekicker, Kapitän Jonah Krüger. Nach einer starken Kombination im Mittelfeld konnte Krüger sehenswert freigespielt werden und scheiterte aus spitzem Winkel nur knapp.

Und auch in der letzten Aktion des Spiels war er wieder sehr präsent mit seiner Zweikampfstärke. Als ein Theeßener Spieler den Ball frei aus 5 Meter vor dem Tor bekam und versenken wollte, war der Kapitän zur Stelle und rettete mit der Grätsche des Spiels die 3:2 Führung für Gommern/Karith.

Danach war die Partie zu Ende und man atmete tief durch, die drei Punkte im Park lassen zu können. Da am nächsten Wochenende spielfrei ist, bleibt den Müller/Maletzki-Schützlingen jetzt vier Einheiten Zeit, um sich auf den Endspurt der Saison vorzubereiten.

Gommern/Karith trat wie folgt an: Karl Jechow, Lukas Weigl, Hagen Leschik, Jannis Steuer, Fabian Sikora, Maddox-Taylor Budtke, Tyler Strelow (1), Friedrich Sopart, Jonah Krüger, Arjen Maletzki (1), Jamie Strelow, Jeremy Böhlke und Luis Sikora (1)